Hohenloher Krankenhaus

logo_hohenloher_krankenhausDie FDP-Kreisräte geben zur Entwicklung um das Hohenloher Krankenhaus folgende Erklärung ab:

In dem Bestreben eine wohnortnahe Krankenhausversorgung zu erhalten, unternahm der Hohenlohekreis sehr früh folgende drei Schritte:

1995      Gründung der gGmbH Hohenloher Krankenhaus als Krankenhaus
an zwei Betriebsstellen in Künzelsau und Öhringen.

2003      Überlegungen zur Gründung eines Zentral-Klinikums zusammen mit dem DIAK und dem Landkreis Schwäbisch Hall bei Übrigshausen. Dabei wären nur Portal-Kliniken in Künzelsau und Öhringen übriggeblieben.

Die Gruppe der FDP stand damals geschlossen hinter diesen Plänen.

2006      Nach dem Scheitern der Zusammenarbeit mit Schwäbisch Hall ist die Zusammenarbeit mit Heilbronn und damit die RGHF entstanden. Dabei waren für uns Örtlichkeitsprinzip und das Widerspruchs- bzw. Vetorecht besonders wichtig.

Die Anstrengungen für ein tragfähiges medizinisches Konzept für unsere beiden Häuser kamen einfach nicht voran. Hilfe von unserem Partner, den SLK-Kliniken,  konnten wir nicht erwarten, da sie selbst mit Neu- und Umbau ihrer Häuser voll ausgelastet waren.

Schwerpunkte und damit “Leuchttürme“ wurden von der RGHF  in Hohenlohe nicht gebildet.

Die neue Vergütungsordnung für Krankenhäuser benachteiligt vor allem die pflegenden, kleineren Häuser und bevorzugt die Spitzentechnologie.

Keine Frage ist die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit einem großen Träger. Aber muss dieser Träger zwingend die SLK sein ??

Eine notwendige Voraussetzung für die Zusammenarbeit ist die Sicherung der Fachlichkeit und das Vertrauen der Partner zueinander .

Sowohl die Krankenkassen als auch  der Bund, wollen kleine Häuser schließen,  selbst das Land gibt finanzielle Anreize zur Strukturänderungen.

Eine Hauptaufgabe der Kreise ist die Gesundheits- und Krankenhausversorgung seiner Bürger.

Der Hohenlohekreis hat  alles dafür getan, das Hohenloher Krankenhaus  mit hervorragenden Chefärzten zu versorgen.

So konnte man für die Chirurgie in Künzelsau Herrn Dr. Berglehner und für die Innere Abteilung Herrn Dr. Ackermann gewinnen.

Die mögliche und angedachte Trennung der Fakultäten scheitert an folgenden Punkten:

  1. Der Gewinnung von Ärzten und medizinischen Personal.
  2. Dem Vertrauen und der Einweisung bzw. der Nichteinweisung der niedergelassenen Ärzte  und ….
  1. Der Abstimmung der Bevölkerung mit den Füßen.

Denn eine Belegungsquote von unter 50% stehen wir nicht lange durch.

Wir haben nun die letzte Chance in Eigenverantwortung des Landkreises aktiv zu werden:

Ergreifen wir diese Chance !

Die FDP hätte gerne ein Akutkrankenhaus mit einer starken inneren Abteilung in Künzelsau erhalten.

Leider lassen uns die knallharten Zahlen und Fakten und die Vorgaben und Planungen aus Berlin und Stuttgart keine andere Wahl !

In Künzelsau muss deshalb  ein medizinisches Zentrum entstehen, dass einen 24-Stunden-Notdienst an 365 Tagen im Jahr garantiert. Selbstverständlich muß der Rettungsdienst in Künzelsau erhalten bleiben. Gleichzeitig soll das Ärztezentrum in Künzelsau gestärkt werden.

In vielen und langen  Diskussionen haben alle Fraktionen, Kreistag, Ausschüsse und der Aufsichtsrat sich mit den Problemen befasst und mussten sich dabei mit ständig veränderten Vorgaben auseinander setzen.

Wir müssen froh sein , einen Standort im Landkreis halten zu können !

Sollten wir mit einer eigenen, vom Landkreis gesteuerten Krankenhausversorgung scheitern, steht auch die Existenz unseres Hohenlohekreises auf dem Spiel !

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