Mitgliederversammlung in Öhringen

Zur Landtagswahl-Nachlese trafen sich die Freien Demokraten in Öhringen. Kreisvorsitzender Michel Schenk dankte dem Haller Landtagsabgeordneten Dr. Friedrich Bullinger für seine Unterstützung im Wahlkampf und gratulierte ihm zum erneuten Landtagsmandat.

Knapp an einem Mandat  scheiterte Stephen Brauer, der im Wahlkreis 21 Hohenlohe antrat. Ihm fehlten nur knapp 140 Stimmen, um in den Landtag einzuziehen. Schenk  dankte Brauer im Namen der Hohenloher FDP für seinen engagierten Wahlkampf . Zweitkandidatin Ute Oettinger-Griese betonte die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit mit Brauer .

 

In der anschließenden Diskussion kam in verschiedenen Redebeiträgen zum Ausdruck, dass die inhaltliche und thematische  Auseinandersetzung mit der AfD notwendig ist und mit allem Ernst und sofort angegangen werden muß, um einen weiteren politischen Rechtsruck zu verhindern. Einige Anwesende kritisierten die Art und Weise, wie Bundeskanzlerin Merkel ihre Flüchtlingspolitik umsetzt. Viele Bürger fühlen sich von ihr nicht mehr verstanden.

Deshalb gab es immer wieder die Aussage, dass es gerade jetzt wichtig ist, dass die FREIEN DEMOKRATEN weiter mit klaren thematischen Aussagen präsent sind und die Themen aufnehmen, die die Menschen bewegen.

Vorstandsmitglied Valentin Abel gab einen kurzen Bericht über den Bundesparteitag in Berlin ab. Die bewegenden Gedenkminuten für die verstorbenen Vorsitzenden Hans-Dietrich Genscher und Guido Westerwelle haben bei allen Delegierten einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Leitantrag, der unter dem Motto „Beta-Republik Deutschland“ stand, befasst sich mit den Folgen der Digitalisierung. Statt in der Ängstlichkeit zu verharren, sieht sich die FDP als Labor, in dem nicht der Status quo verwaltet , sondern an der Zukunft gearbeitet wird.

 

Außerdem wurden Satzungsänderungsanträge u. a. zum Beitragseinzug, zur Mitgliederpflege und zum Aufnahmeverfahren sowie ein Dringlichkeitsantrag zur Pressefreiheit behandelt.

Das Thema „Altersversorgung und Rente“ wurde ebenfalls diskutiert. Mehrfach wurde die Überzeugung geäußert, dass das Thema „ Sozialversicherung, Rente und Demografie“ im nächsten Bundestagswahlkampf eine große Rolle spielen wird.

 

Gerhard Feiler und Ute Oettinger-Griese berichteten aus dem Kreistag. Das Krankenhausthema beherrscht die kommunalpolitische Landschaft in Hohenlohe. Beide Kreisräte waren sich einig, dass die Entscheidung über den weiteren Weg noch in diesem Jahr fallen muß. Feiler stellte fest, dass die Zusammenarbeit mit den SLK-Kliniken sich als äußerst schwierig erweist und die erhofften Synergieeffekte nicht im notwendigen  Maße eingetroffen sind.

Abschließend berichtete Kreisvorsitzender Schenk, dass im Kreisverband Hohenlohe seit Herbst 7 neue Mitglieder aufgenommen wurden. Diese Nachricht wurde von allen Anwesenden mit großer Freude registriert.

Zweitkandidatin Ute Oettinger-Griese, Landtagskandidat Stephen Brauer und Kreisvorsitzender Michel Schenk (von links nach rechts)

 

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