Kein Bildungssystem wie im Taka-Tuka-Land

Neujahrsempfang des FDP -Kreisverbands

Landtagskandidat Stephen Brauer und Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke
Landtagskandidat Stephen Brauer und Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke

 

Stephen Brauer nimmt in der Flüchtlingskrise kein Blatt vor den Mund. Auch beim Neujahrsempfang des FDP-Kreisverbands Hohenlohe wird seine politische Einstellung überdeutlich.

Der Landtagskandidat des Wahlkreises Hohenlohe kommt gleich auf das Thema zu sprechen, das die Gesellschaft “ in eine emotional aufgeheizte Situation“ versetze: die Flüchtlingskrise. „Als rechts gilt heute schon, wer Bedenken äußert, ob Deutschland diese Aufgabe meistern kann“, stellt Brauer am Mittwochabend im Hotel Württemberger Hof fest. Die Landesregierung brüste sich damit, 2015 doppelt so viele Flüchtlinge abgeschoben zu haben wie 2014. Doch bei zwanzig Mal mehr Flüchtlingen im vergangenen Jahr „hätte es auch zwanzig Mal so viele Abschiebungen geben müssen“ forderte er.

Anstatt zu handeln, gebe die grün-rote Landesregierung den Menschen, die unberechtigt  in Deutschland seien, noch Tipps, wie sie den Rechtsstaat austricksen könnten. „Wenn der liebe Herr Kretschmann hier zu Scheinehe und illegalem Kirchenasyl aufruft, dann ist das ein Skandal“, erklärt der 45-Jährige.

Seine Meinung zur Gemeinschaftsschule: „Ein Menschenversuch mit unsicherem Ausgang!“ Die Noten und das Sitzenbleiben abzuschaffen, sei „Schwachsinn. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und nicht im Taka-Tuka-Land“.

Bundeskanzlerin Angela Merkel habe sich mit der Abschaffung der Dublin-Verordnung selbst in diese Situation manövriert, ist sich Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke, FDP-Fraktionschef im Landtag, sicher. Er fordert ein Zuwanderungsgesetz, die Rückkehr zum Dublin-III-Abkommen und die Sicherung der Außengrenzen. Kopfnicken in den Reihen von Stephen Brauer und Zweitkandidatin Ute Oettinger-Griese. “ Diese Regierung muß weg“, wiederholt Rülke sein Fazit über die grün-rote Landesregierung. Schließlich habe Verkehrsminister Winfried Hermann ein „gestörtes Verhältnis zu Straßen und ein noch mehr gestörtes Verhältnis zum Automobil“. Auch Windräder würden gebaut, wo es keinen Sinn ergebe.

Was die Wahl betrifft, sieht Rülke die Partei auf einem guten Weg, denn „mühevoll und mit hunderten Terminen arbeitet sich die FDP im Land voran“. Nicht jeder der 80 Gäste ist so optimistisch. Ob sich die FDP nicht zu schlecht vermarkte, will einer wissen. Schließlich liege die FDP in den Umfragen hinter der AFD. Die FDP sei eben keine Protestpartei wie die AfD, entgegnet Rülke. Außerdem sei sie nicht im Bundestag vertreten, wodurch die FDP weniger in die Hauptnachrichten komme und kürzere Redezeiten bei Interviews habe. Rülke: „Da haben es die anderen Parteien leichter“.

(Hohenloher Zeitung vom 20.Februar 2016 Kirsi-Fee Rexin)

Kreisvorsitzender M.Schenk, Jubilar R.Henrich, Landtagskandidat S.Brauer und Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke
Kreisvorsitzender M.Schenk, Jubilar R.Henrich, Landtagskandidat S.Brauer und Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke

Im Rahmen des Neujahrsempfangs ehrten die Freien Demokraten Richard Heinrich für 25-jährige Mitgliedschaft. Kreisvorsitzender Michael Schenk dankte dem Jubilar für seine Treue und sein Engagement.

In seiner Begrüßung  machte Schenk deutlich, wie wichtig das Ehrenamt in unserer Gesellschaft ist. Nicht nur in der aktuellen Flüchtlingskrise leisten viele Bürger ehrenamtliche, großartige Arbeit . Auch in unzähligen anderen Bereichen, z.B. im Rettungswesen oder in den Sportvereinen,  würde unsere Gesellschaft ohne die Ehrenamtlichen nicht funktionieren.

Kreisvorsitzender Michael Schenk
Kreisvorsitzender Michael Schenk

 

 

 

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