Erbschaftssteuer Gift für Familienunternehmen in Hohenlohe

Der Kreisverband der Freien Demokraten stellt sich entschieden gegen die geplante Neuregelung der Erbschaftssteuer. Insbesondere die Mittelständler in der Region werden durch die vom Bundesverfassungsgericht angestoßenen Vorschläge massiv benachteiligt. Wenn Betriebsvermögen in der geplanten Weise besteuert wird, führt das zu unabsehbaren Folgen für die Unternehmen im Landkreis.

Die Substanzbesteuerung wird unweigerlich zu Standortverlagerungen und Arbeitsplatzverlusten im Landkreis führen. Eine Besteuerung der Gewinne juristischer Personen erfolgt durch die Körperschaftssteuer. Die Erträge der Gesellschafter unterliegen, ebenso wie die Einkommen aus Personengesellschaften, der Einkommenssteuer. Eine zusätzliche Besteuerung von Betriebsvermögen ist völlig unnötig und gefährdet die Existenz und die Zukunft unserer Familienunternehmen.

Die Ausgestaltung der Erbschaftssteuer muß Ländersache sein. Jedes Bundesland kann dann selbst entscheiden, ob und inwieweit eine Erbschaftssteuer erforderlich ist. Wir in Baden-Württemberg und vor allem wir hier in Hohenlohe wären schlecht beraten, wenn wir diese fortschreitende Enteignung unseres Mittelstandes und der familiengeführten Unternehmen tatenlos geschehen ließen.

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